Gartenarbeit
Ob Rasen mähen, Hecken schneiden oder Obst ernten – mit kleinen, aber wirksamen Handgriffen können Sie die Unfallgefahr drastisch verringern:
- Bereits bei der Kleidung fängt es an: lange, anliegende Hosen und feste Schuhe mit griffigem Profil schützen vor Stolpern, Ausrutschen und Verletzungen durch Zweige, Hecken, Dornen oder ähnliches.
- Motorisierte Gartengeräte wie z.B. Rasenmäher sollten nach der Winterpause immer auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden.
- Beim Umgang mit Benzin-Rasenmähern sollte immer daran gedacht werden, dass Benzin nur bei abgestelltem Motor mittels Trichter oder Einfüllstutzen eingefüllt werden darf.
- Steine, Äste, Zapfen und ähnliches immer vor dem Mähen aufsammeln, damit die Messer nicht beschädigt werden.
- Bei Pannen und Reparaturen nie in das laufende Gerät greifen und grundsätzlich vorher den Netzstecker ziehen.
- Reparaturen sollten am besten dam Fachmann überlassen werden.
- Beim Rasenmähen sollten immer Handschuhe getragen werden.
- Bei schrägen Rasenflächen den Rasenmäher nie hinauf und hinunter schieben, sondern ausschließlich quer zum Hang.
- Besondere Vorsicht ist auch beim Umgang mit Heckenscheren geboten, denn diese sind durch ihre freiliegenden Klingen besonders gefährlich. Deshalb: Handschuhe tragen, die Schere mit beiden Händen führen und das Schermesser immer vom Körper weghalten!
- Wenn Sie sich in luftige Höhen wagen, ist die richtige Leiter von besonderer Bedeutung: die Normerkennung EN 131 hilft Ihnen bei der Auswahl.
- Kunststoff- und Metallleitern müssen rutschhemmende Sprossen haben.
- Holzleitern dürfen keinen deckenden Anstrich haben, da Holzschäden dadurch nicht erkennbar sind.
- Die Leiter nur auf ebenem Untergrund aufstellen.
- Akrobatisches „Herumturnen“ auf der Leiter sollten Sie vermeiden – lieber öfter mal zwischendurch absteigen und die Leiter umstellen. Seitliches Umkippen und Abrutschen aufgrund von Gleichgewichtsverlust sind typische Unfallursachen.
